"Dicht gedrängt saßen
die zahlreichen Gäste bei der Diskussionsrunde mit dem Parlamentarischen
Staatssekretär Dr. Gerd Müller, MdB, über das Thema „Antworten auf die
Herausforderungen in 2012“. Nach den Grußworten der Kreisvorsitzenden der
Senioren-Union Paul Dosch und der CSU, Peter Tomaschko, zählte der
Abgeordnete 3 große Themenkreise auf, die in 2011 Geschichte schrieben und
auf die in 2012 und Folgejahren Antworten gefunden werden müssen: 1.
„Fukushima“, der beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022, mit der
Folge, bis dahin 80% der benötigten Energie aus erneuerbaren Energien zu
schaffen 2. „der sogen. Arabische Frühling“, nach dem Sturz der alten
Systeme, Hinwendung zu islam-radikalen Parteien in Ägypten, Tunesien, der
Ungewissheit der Entwicklung in Lybien, Syrien, Iran mit Folgen nicht nur
explodierender Ölkosten, sondern auch bei gleichzeitigem Bundeswehrabbau und
einem Rückzug der Amerikaner aus Europa 3. Die „Schuldenkrise“, die uns seit
2008 in Atem hält. Dabei wird von Deutschland einerseits Solidarität mit den
notleidenden europäischen Staaten erwartet, die aber nicht zu einer
bedingungslosen Schuldenhaftung führen darf. Andererseits muss gleichzeitig
eine solide Haushaltsführung gefordert und eine Schuldenbremse in die
Nationalverfassungen aufgenommen werden. Die Forderung zu sparsamem und
solidem Haushalten gelte für alle EU-Staaten, um wieder Vertrauen der Märkte
zu gewinnen und einer drohenden Inflation vorzubeugen. Einen sogen.
„Königsweg“ zu diesem Ziel gebe es nicht. Dazu sei eine Abwägung aller
Interessen notwendig."
(Annemarie Schulte-Hechfort)
v.l.n.r. Winfried Mayer, Paul Dosch, Dr. Gerd Müller - MdB, Peter Tomaschko, Manfred Losinger
Friedberg/Kissing (dh) Die sehr
gut besuchte Adventsfeier des Kreisverbandes der CSU Senioren-Union im
Restaurant Alt-Kissing hätte man unter folgendes Motto stellen können: der
Landkreisnorden trifft den Süden. So waren nicht nur
alle vier Ortsverbände gut vertreten, sondern der Ortsverband Pöttmes
hatte gewissermaßen mit der Stemmerhof-Musi aus dem Ortsteil Kühnhausen eine
Gruppe mitgebracht, die sich bereits in kurzer Zeit einen Namen gemacht hat
und alle begeisterte. Die hervorragende alpenländische Volksmusik die
geboten wurde, die mit der üblichen Weihnachtsmusik nur wenig gemeinsam
hatte.
Die
zweite Überraschung des Nachmittags war der Vortrag von Pfarrer Thomas
Schwartz, St. Michael in Mering. Mit vielen guten Gedanken ging er auf den
Advent ein, die Zeit des Wartens. In unserer heutigen, schnelllebigen Zeit
ist man im Grunde nicht mehr gewöhnt zu warten, sich
gedanklich auf das vorzubereiten, was wir erwarten. Zum Abschluss kam
er darauf zu sprechen, dass mit der Renovierung der Kirche St. Michael zu
Mering ganz beachtliche Kosten auf die Pfarrgemeinde zukommen werden.
Daraufhin beschlossen die Senioren spontan eine kleine Sammlung
durchzuführen, die 150,-- EUR erbrachte.

Friedberg/Aichach (dh) Zum sechsten Freitagsgespräch der CSU Senioren Union
Aichach-Friedberg, konnte der Kreisvorsitzende Paul Dosch Merching, Frau
Erika Görlitz, MdL, und Staatssekretärin a.D. in Aichach im TSV-Restaurant
zum sechsten Nachmittagsgespräch begrüßen.
Freu
Görlitz ist derzeit Vorsitzende des Arbeitskreises Demographie und
Generationengerechtigkeit und das waren dann auch die Hauptthemen dieses
Nachmittags.
Mit Bezug
auf die eigene Familie muss Frau Görlitz feststellen, dass sich im Verlauf
der letzten drei bis vier Jahrzehnte vieles verändert hat. Die jungen Frauen
heiraten nicht mehr mit Anfang 20, es ist auch nicht mehr üblich, dass man
mit Mitte 40 bereits Großmutter ist. Sie selber wird nächstes Jahr 60 Jahre
alt, und ihr erstes Enkelkind wurde erst in diesem Sommer geboren.
Da wir
die weiter sinkende Geburtenrate hinnehmen müssen, ist es umso wichtiger,
dass uns kein Kind verloren geht. Es muss jedes Kind gemäß seiner
Veranlagungen gefördert werden, und es wurde in dieser Hinsicht schon viel
erreicht. Wie man der Bertelmanns-Studie gemäß der SPIEGEL, Ausgabe vom
28.11.11, entnehmen kann, steht in dieser Hinsicht der Süden Deutschlands
einschließlich Sachsen gut da. Das gilt auch für Kinder mit
Migrationshintergrund. Wir haben nur dort Probleme, so Frau Görlitz, wo die
Bildung versagt, daher will man für Kinder aus diesem Bevölkerungskreis
bevorzugt Ganztagsschulen einrichten.
Zum Thema
Arbeitskräfte allgemein ist Frau Görlitz der Ansicht, dass die jungen Frauen
nicht nur eine Ausbildung haben müssen, sondern dass sie auch als junge
Mütter möglichst schnell ihre berufliche Tätigkeit, und sei es in Teilzeit,
wieder aufnehmen sollten, da sie anderenfalls Gefahr laufen, den Anschluss
zu verlieren. Zugegeben ist dies für große Unternehmen mit
Betriebskindergärten wie demnächst bei der MAN viel einfacher als für kleine
und mittlere Betriebe. Aber in Anbetracht
einer Scheidungsquote von derzeit 30 % gibt es dazu keine Alternative
für Frauen, die auch auf
wirtschaftliche Sicherheit Wert legen.
Weitere
Themen waren die Situation in den Alten- und Pflegeheimen. Auf diesem Gebiet
ist noch viel abzuarbeiten. Angesichts der hohen Pflegekosten,
die meistens von Durschnittsrentenbezieher nicht mehr bezahlt werden
können gilt es zwingend eine Regelung zu finden wie ausländische
Pflegekräfte – die überaus wertvolle Arbeit leisten - dauerhaft abgesichert
bei uns in einem geregelten Arbeitsverhältnis tätig werden können.
In Sachen
Lebensqualität in Bayern wurde zum Schluss noch die Themen Energiewende und
Windkraft angesprochen. Frau Görlitz ist davon überzeugt, dass es zur
Energiewende keine Alternative gibt. Das kann für einzelne zur
Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Das gilt aber auch für alle
andern wichtigen Maßnahmen wie den Ausbau des Flughafens München, von dem
gerade ihre Wähler stark betroffen sind. Konkret auf die Entfernung von
Windkraftanlagen zur Wohnbebauung angesprochen, konnte sie berichten, dass
der Landtag dabei ist, sich mit diesem Thema zu befassen.
Normen helfen, menschliche Handlungen
erwartbar zu machen
das sagte
Thomas Schwartz im Schlosserwirt in Mering. Bei einem so entschlossenen
Bekenntnis zu klaren Regeln hätte der Professor sich vorher ausrechnen
können, dass der Andrang zu seinem „akademischen Vortrag“ im Rahmen der
Gemeinschaftsveranstaltung der Frauen-Union und der Senioren-Union zum Thema
„Werte“ riesig sein würde. Denn Werte verbinden die Damen und Herren der
Arbeitsgemeinschaften der CSU. Sie machen sich Sorgen darüber, was Werte
heute noch wert sind. Der Meringer Pfarrer und Professor für
Angewandte Ethik klärte an diesem Abend auf. Nicht in einer moralischen
Predigt, sondern als "Herr Professor", indem er, wie in der
Frage-Wissenschaft der Ethik üblich, zum Nachdenken anregte. „Was soll ich
denn tun?“ Die Antworten hat der Mensch zu geben. Normen, vorgelebt und von
anderen Menschen erfunden, helfen ihm dabei, die richtige Richtung zu
finden.
Aber die Welt ändert sich und damit müssen zum Teil auch die
Normen angepasst werden. So war es bei der Hosenfrage – „Mann hat Hosen an –
oder Frauen
heute auch“ -, und so werden die Menschen auch angepasste Normen
finden müssen beispielsweise für den Umgang mit den neuen
Familienstrukturen.
Der Mensch braucht Normen, denn sie helfen,
menschliche Handlungen erwartbar zu machen. Hierfür muss sich jeder selbst
jedoch immer wieder fragen: „Was will ich sein? Was strebe ich an?“. Jeder
muss sich selbst darüber bewusst werden, welche Werte er hat, was er
vernünftigerweise anstrebt. Diese Werte seien es wert, dass sie der Einzelne
nicht nur für sich selbst als Richtschnur setze, sondern für sie auch werbe.
Die wichtigste Eigenschaft eines Wertes sei die Lebensdienlichkeit, sagte
Schwartz. Daher sei auch Geld kein „Wert“, sondern nur ein Mittel, um die
grundlegenden Bedürfnisse des Menschen zu befriedigen und somit den Menschen
und die Gemeinschaft der Menschen zum Glück, zur Fülle, zur „Wohlfahrt“ zu
führen.
Die CSU strebt diese Fülle an. Sie hat Visionen entwickelt und in
ihrem Programm festgehalten: Solidarität, Subsidiarität und Personalität.
Auch die Senioren-Union
Mering will sich laut Winfried Mayer, der genauen Definition von
„Werten“ bewusst, vermehrt in Schulen einbringen und den jungen Menschen
einen Wert nahe- und daher entgegenbringen: Achtung und Respekt vor dem
Nächsten. Denn vor dem „Nehmen“ steht das „Geben“. Erna Bramberger, die
Vorsitzende der Frauen-Union, appellierte an alle, den eigentlichen Sinn der
Werte nicht aus den Augen zu verlieren und Werte zu leben. In Zeiten, da
Börsenwerte ein zweifelhafter Indikator mit kurzer Halbwertszeit sind, zeigt
die CSU, dass sie auf Beständiges setzt: Auf Visionen, wie eine Gesellschaft
gedeihen kann, ohne dass der Einzelne von seinem legitimen Streben nach
Glück Abstand nehmen muss. Sie setzt auf eine respektable Gesellschaft, denn
sie ist ihr wertvoll.
CSU Senioren Union war in Thüringen
Kunst, Kultur und Informationen waren die beherrschenden Themen bei der dreitägigen Fahrt des Kreisverbandes der CSU Senioren Union nach Thüringen.
Erfurt mit dem berühmten Mariendom, Weimar und ein ausführlicher Stadtrundgang durch Erfurt mit der berühmten Krämerbrücke, sowie ein Orgelkonzert auf der Bachorgel in Naumburg waren für die Teilnehmer ein echtes Erlebnis. Dazu noch der Besuch des Landtages und der Staatskanzlei mit ausführlichen politischen Diskussionen dortiger CDU Abgeordneter brachten eine Reihe von neuen Erfahrungen. Abgerundet wurde der Besuch mit einer Führung und anschließender Verkostung in der Sektkellerei „Rotkäppchen“.
Ausflug nach Linz - im Jahr 2010
Gruppenbild der CSU-Seniorenunion AIC-FDB
Aufgenommen im Innenhof des Barockstiftes St. Florian bei Linz, bekannt durch den berühmten Organisten Anton Bruckner.
10 Jahre Senioren-Union im Landkreis Aichach-Friedberg
Vor 10 Jahren, genau am 07.07.2000, kam es zur Gründung des Kreisverbandes der Senioren-Union im Landkreis Aichach-Friedberg. Wie Paul Dosch, Vorsitzender seit 2009, hervorhob ist dies zwar die jüngste der Arbeitsgemeinschaften der CSU, aber wie er betonte zugleich die aktivste. Im Verlauf der letzten 10 Jahre hat sich die Mitgliederzahl von 27 auf 226 erhöht. Es wurden drei Ortsverbände gegründet, weitere Gründungen sind in der Planung. Damit ist die Senioren-Union im Landkreis Aichach-Friedberg die größte AG in Schwaben.
In ihren Grußworten betonten die Ehrengäste die Bedeutung der Senioren nicht nur für die CSU, sondern ebenso für unsere Gesellschaft, die bekanntlich immer älter wird. Markus Ferber, MdEP und Bezirksvorsitzender der CSU Schwaben, hob hervor, dass es besonders die Senioren sind, die sich der Themen annehmen, die die Partei nicht abdecken kann. Ähnlich äußerte sich auch Peter Tomaschko, der CSU Kreisvorsitzende. Tomaschko bedankte sich für die vielen Aktivitäten der Senioren-Union im Landkreis.
Mit Spannung erwartet wurde der Festvortrag, gehalten von der früheren Ministerin Christa Stevens MdL. Frau Stevens hat bekanntlich das Seniorenalter bereits erreicht, sie hat sechs Kinder großgezogen und freut sich inzwischen über 21 Enkel. Aber auch sie stellt sich die Frage, wie möchte ich alt werden. Sie ist dafür, dass man sich zu seinem Alter bekennen soll, aber sie macht sich auch keine Illusionen darüber, dass am Ende der Tod steht und damit verbunden die bange Frage, wie werden sich die letzten Jahre oder vielleicht nur Monate gestalten. Sie teilt uneingeschränkt den Wunsch der großen Mehrheit der älteren Mitbürger, die möglichst lange auf sich gestellt, ihr Leben gestalten wollen. Die Gesellschaft ist gefordert, dafür die nötigen Voraussetzungen zu schaffen.
v.l.n.r. Peter Tomaschko, Barbara Stamm MdL, Willi Schwartz, Paul Dosch, Markus Ferber MdEP
CSU -
Senioren-Union Aichach Friedberg diskutiert sozialpolitische Themen
Landtagsabgeordnete Frau Angelika Schorer, MdL zur Diskussion über soziale
Fragen beim Kreisvorstand der CSU Senioren-Union.
Eine Reihe
von sozialpolitischen Themen wurden in der fast dreistündigen Diskussion
abgearbeitet. Hauptthema u.a. das Seniorenpolitische Gesamtkonzept für Bayern
und +in den Landkreisen. Der Entwurf des neuen Gesetzes zur Pflege – und
Wohnqualität im Alter. Darüber hinaus Themen wie Kinderarmut, ALG I und II.
sowie die Demographische Entwicklung.

Mitgliederstand mittlerweile über 200
Friedberg (dh)
Groß war die Überraschung der Mitglieder im Kreisvorstand als zu Beginn der
letzten Sitzung der Kreisvorsitzende Paul Dosch
ankündigte, dass die Arbeitsgemeinschaft der Senioren im Landkreis
Aichach-Friedberg
mittlerweile über 200 Mitglieder hat. Heinz Timm aus dem Ortsverband Friedberg
war genau das 200 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft geworden. Dass dies auch
entsprechend gewürdigt werden musste, war klar. Der Kreisvorsitzende Paul Dosch
aus
Merching überreichte Herrn Timm ein Präsent als kleine Aufmerksamkeit.
Mit der Gründung des Ortsverbandes Friedberg im Frühjahr 2009 hat die
Arbeitsgemeinschaft der Senioren-Union einen zusätzlichen Aufschwung genommen
und ist eine der Mitgliederstärksten Arbeitsgemeinschaften nicht nur im
Landkreis Aichach-Friedberg sondern auch in ganz Schwaben.
Von links:
Gisela Minder, OV Friedberg, Kreisvorsitzender Paul Dosch,
Franz Kässberger, Vors. Ortsverband Friedberg, Heinz Timm und
Winfried Mayer, Bezirksvorsitzender
Senioren-Union wählt
neue Vorstandschaft
langjähriger Kreisvorsitzender Wilhelm Schwartz übergibt sein Amt an Paul Dosch
Der Kreisvorsitzende und die Stellvertreter der Senioren-Union Aichach-Friedberg (von links):
Karl-Georg Vaith, Hans-Wilhelm Häfner, Kreisvorsitzender Paul Dosch, Karin Weigl, Winfried Mayer.
(Bild: Hans-Wilhelm Häfner)